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Kokösöl hat ja die Eigenschaft, dass es sowohl innerlich als auch äusserlich angewendet werden kann. Ich finde es wunderbar umsichtig und genial, dass die Natur uns so ein Allroundmittel schenkt. Und dass es das gibt, ist für mich eine Einladung, die ich sehr dankbar annehme.

Interessant finde ich, dass manche Menschen ein echtes Problem haben, wenn es um den „äusseren“ Körper geht. Sie essen das Kokosöl zwar gerne, aber sie bringen es nicht über sich, das Öl auf die Haut aufzutragen. Ist der Körper dafür nicht gut genug, oder regt sich ein schlechtes Gewissen? Hm… hm… 

Ok, in gewisser Weise kann ich es verstehen – sogar aus eigener Erfahrung. Als Kind wurde ich einmal genötigt, mir statt Sonnenöl das Hühnerfett auf die Haut zu schmieren, welches nach dem Abknabbern des Vogels noch an meinen Händen klebte. Dieser Vorfall ereignete sich im Hochsommer, während eines Gastspiels in einer kinderreichen Familie. Ich werde das wohl nie vergessen, es war für mich einfach nur ekelhaft. Widerstand war hier leider zwecklos, ich „mußte“ dem Gruppenzwang folgen, die ganze Familie tat es schließlich.

Aber hier ist das doch ein bißchen was anderes, vielleicht vergleichbar mit dem Lebensmittel Wasser: Obwohl ich das Wasser gerne trinke, habe ich keine Probleme damit, es auch (äusserlich) an meine Haut zu lassen 😉

Um nicht einen Topf für alles zu nehmen – denn da bin ich auch empfindlich – habe ich mir gleich erstmal einen kleinen Tigel abgefüllt, den ich nur für kosmetische Zwecke nehme. So dürfte es auch von der „psychologischen“ Seite her einfacher sein, oder? 😉

 

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