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http://www.healingteethnaturally.com/heilungsbericht-chronische-zahnfleischerkrankung-zaehneputzen-mit-stueckseife.html

Diesen Bericht (Link oben) las ich vor einiger Zeit im Original – wie schön, jetzt gibt es ihn auch übersetzt. Nach dem Lesen fühlte ich mich ermutigt, es selbst zu probieren. Zugegeben: Es war gewöhnungsbedürftig!

Ich hatte noch ein Geschenk mit „Geschmacksrichtung“ Blumenstrauß verwahrt,

inzwischen hab ich mich reingeschmeckt und finde es sogar richtig lecker. Dennoch: Sobald diese Seife alle ist, werde ich mir eine Alepposeife gönnen. (Die ersetzt dann nicht nur die Zahnpaste, sondern auch Shampoo und Duschgel. Sowas gefällt mir 😉 )

Das Gefühl nach dem Putzen ist supersauber, ich habe keinen Unterschied zu normaler Zahncreme festgestellt – oder doch: Es fühlt sich fast besser an, muß ich ehrlich gestehen. Früher habe ich immer Bioprodukte genommen (sorry Weleda und Lavera).

Zähneputzen mit Stückseife

Praktisch, auch für unterwegs: Seife in einen kleinen Behälter füllen.

Die Anwendung ist einfach: Mit der angefeuchteten Zahnbürste über das Stück Seife fahren und los gehts.

Wer (wie ich) wenig Platz zum Rumliegen-Lassen von Seifenstücken hat: Ich habe einen Teil davon einfach in ein gebrauchtes, kleines Blechdöschen gequetscht. Den anderen Teil habe ich wieder weggeräumt, bis ich nachfüllen muß. Das allerdings kann dauern, wie es aussieht. Obwohl ich schon seit einigen Monaten „auf Seife bin“, wird sie kaum weniger! Auch nicht schlecht, oder?

Ach so, falls es jemand ausprobieren möchte: Bitte drauf achten, die Seife am Ende der Prozedur schön gründlich auszuspülen, möglichst mit warmem Wasser. Nichts einatmen oder runterschlucken. Aber das sollte ja selbstverständlich sein 😉

Irgendwo las ich mal, dass Seife kein Glycerin enthalten darf, wenn sie für die Zahnpflege genommen wird. Wenn ich mich richtig erinnere deshalb, weil es die Zähne „versiegelt“ und das Remineralisieren dann nicht mehr klappt. Dazu kann ich nichts sagen, weil meine aktuelle Seife Glycerin enthält. Aber ich habe subjektiv das Gefühl, dass durch meine neue Gewohnheit, die Nahrung bewußt und gut zu kauen dann doch noch genug an den Zähnen „hängen“ bleibt, bzw. sich seinen Weg an die richtigen Stellen bahnt. Meine Zähne fühlen sich jedenfalls zunehmend besser an und sind immer weniger empfindlich als früher. Um diesen Unterschied feststellen zu können, mußte ich natürlich geduldig dran bleiben 😉

Mein Zahnfleisch – was der eigentliche Grund für meine Umstellung war – wurde jedoch nicht so viel besser. Es blutete zwar weniger, aber auch nach mehreren Monaten war das noch nicht ganz so zufriedenstellend, wie ich es mir erhofft hatte. Das kam dann erst in Kombination mit dem Kokosöl, wie ich es hier beschrieben habe >

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Noch etwas persönliches zum Schluss: Ich habe seit Ende der 90er Jahre keinen Zahnarzt mehr besucht. Vor ca. 10 Jahren hätte ich fast eine Ausnahme gemacht, bin dann aber „standhaft“ geblieben trotz ganz extremer Schmerzen. So mußte ich mir vertrauen, und dass der Körper damit schon fertig wird. Und er wurde es.

Rückblickend bin ich froh und dankbar, da konsequent durchgegangen zu sein. Sonst hätte ich gar nicht geglaubt, was möglich ist (heute würde ich nicht mehr alles erst selbst durchexerzieren müssen, um es glauben zu können 😉 )

Der schlimme Zahn verlor im Laufe der Jahre seinen Schrecken bzw. „Restschmerz“. Und er lebt immer noch, was für mich ein echtes Wunder ist !! 🙂

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Hier gibts die gute Alepposeife, die mit ganz wenigen und rein natürlichen Zutaten auskommt (obwohl auch mit Glycerin, lt. http://www.codecheck.info):

http://astore.amazon.de/bellawonderful-21/detail/B007QKD1O4

Update 24.11.14: Eine Seife ohne Glycerin habe ich bisher noch nicht gefunden. Von einer Freundin erfuhr ich jedoch, dass sie ihre Zähne gelegentlich mit dem – glycerinfreien – Jojoba Waschstück von Conlei putzt, und davon sehr angetan ist. Ob der Effekt auf das Zahnfleisch genauso gut ist weiß ich leider nicht.

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